GEDANKEN ZUR GEMEINSCHAFTSBILDUNG

Hier ein paar grundsätzliche Gedanken zu unserem Thema des Zusammenlebens in Gemeinschaft.

Ich möchte dabei anknüpfen an den Heart Sangha Talk vom letzten Sonntag.

Die Worte Mut und Vertrauen haben in unserem Gespräch die Tore geöffnet, hinein zuhören in unsere Herzen. Und es hat sich wieder einmal gezeigt, das die Talks, so wie Anadi sie vorbereitet und führt, den Mut- und Vertrauensraum schaffen, dass wir den Mut haben, frei und und voller Vertrauen zu sprechen und unsere Verletzlichkeit zu zeigen.

Dass dies so immer wieder geschehen ist, ist sehr kostbar! Ein wunderbarer Schatz hat sich so in unserem Herzen gebildet. Dieser Schatz hat einen Wunderglanz, der Mut und Vertrauen hervorruft, in unseren Herzen wachruft.

Das Herz Shivas und das bedeutet, unser Herz, ist unser Mutorgan, unser Mutzentrum. Auf der physischen Ebene sehen wir die starke, unentwegte Energie, die unaufhörlich unseren ganzen Organismus mit frischen Blut versorgt, das alte verbrauchte Blut wird austauscht gegen das mit Sauerstoff angereicherte Blut, unseren Lebenssaft. Diese Transformation findet ständig statt, ohne sie schwindet das Leben.

Und so ist es auch auf der seelischen Ebene. Solange wir bereit sind, die alten Gedanken, Gefühle, Erfahrungen loszulassen und mutig und voller Vertrauen uns immer wieder der Gegenwart zu öffnen, solange sind wir Teil des universellen Lebensenergiestroms. Er spült die Liebe, Freude, die Hoffnung unmittelbar erfahrbar in all unsere „Zellen“.

Hier liegt für mich der Grund unsere Gemeinschaft, die wir HEART SANGHA nennen. Und auf diesem Grund, aus diesem Raum heraus können wir uns auch über „Gemeinschaft“  austauschen.

Ich freue mich auf unseren zukünftigen, und zukunftsweisenden Lebensenergie-Austausch!

Euer Lipopo

NEUE PERSPEKTIVEN

Wir sprechen und lauschen und tauschen uns aus. Gemeinschaftsbildung ist nicht nur ein spannendes Thema, es ist auch dringlich, denn es zeigt sich immer deutlicher, dass die tradierten Formen kaum noch funktionieren und ausgedient haben bzw. nicht den wahren menschlichen Bedürfnissen entsprechen.

Das Bundesverfassungsgericht hat in einer jüngsten Urteilsfindung das Recht auf  “eine Zukunftsperspektive” bestätigt. Die Dimensionen der damit verbundenen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Weichenstellungen sind noch nicht absehbar und wir werden sehen, was die Mandatsträger in der Politik und die Verantwortlichen in der Wirtschaft umsetzen werden.

Viel wichtiger aber ist, das, was wir jetzt tun (oder lassen) können, nämlich uns verstärkt einlassen auf die Fragen, die unser Leben im Hier und Jetzt betreffen. Die Sangha Talks waren auch ein Beitrag zum Erwachen und viele von uns haben wichtige innere Arbeit geleistet. Wir stehen heute an einer anderen Stelle als noch vor einem Jahr, aber Corona (Shiva) ist weiter am Wirken und hält uns den Spiegel vor. Lasst uns hinschauen.

Kommt dazu und tragt mit Euren Gedanken dazu bei, eine Perspektive zu entwickeln, anstatt darauf zu warten, dass andere das für uns tun. Jeder Beitrag ist willkommen, egal auf welchem Stand wir uns gerade befinden.

Noch einmal: Sprechen, Hören und gemeinsam Licht in das vermeintliche Dunkel bringen.

Wir laden ein zu einem monatlichen Austausch über Aspekte und Vorstellungen des Zusammenlebens in einer Gemeinschaft, dieses Mal am kommenden Donnerstagabend, dem 6. Mai um 20 Uhr auf Zoom. Weitere Treffen werden folgen und von uns angekündigt.

Wir freuen uns auf Euch!

Om Namah Shivaya

Anadi

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