OSTERNACHT

Ihr Lieben, Tag 24 und Karsamstag mit der Osternacht

Wir gedenken am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe Jesu Christi, seines Abstiegs in die Unterwelt.

Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, ist im Kirchenjahr die „Nacht der Nächte“: eine Nacht des Wachens und Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit an den Durchgang vom Tod ins Leben.

Hier oben seht Ihr den Button mit einem Bild von Maria Magdalena, der uns beim diesjährigen Frühlingsfest begleiten sollte. Ich werde ihn für Euch aufheben als Erinnerung an diese Zeit.

Die Beständigkeit, mit der wir seit über 10 Jahren gemeinsam im Lebensgarten das Frühlingsfest mit dem Osterfest feiern, ist plötzlich unterbrochen und ich vermisse unser Zusammensein, auch wenn es mir hier in Arillas sehr gut geht und ich das Gefühl habe, in dieser Zeit am richtigen Platz sein. Beide Empfindungen stehen nebeneinander und machen mein Herz froh. In den vergangenen 24 Tagen habe ich täglich am Blog geschrieben und das hat mich beflügelt und erfreut und beim Lauschen und Nachsinnen tauchten immer mehr Erinnerungen, Klänge und Bilder auf, die dann mit einfließen konnten. Der Blog ist nicht wirklich ein Ersatz, kann er auch nicht sein. Wenn er aber dazu beigetragen hat, unsere Verbindung zu spüren und zu ehren, uns zu inspirieren und in der Liebe zu bleiben in dieser ungewöhnlichen Zeit, dann bin ich sehr zufrieden.

Ich wünsche Euch ein friedliches Osterfest, wo immer Ihr gerade seid und ich wünsche mir, Euch alle bald wiederzusehen.

Alles Liebe

Anadi

P.S. Heute schreibe ich den letzten Blog für morgen, Ostersonntag und ich lade Euch ALLE dazu ein, zum Lesen, Hören, Kommentieren und auch zu einem eigenen Beitrag. Wer bis jetzt gezögert hat: LAST MINUTE!

ERKENNTNIS • VON ARNIKA

Lieber Anadi und Liebe an Alle,

heute morgen bin ich aufgewacht und dieses Mantra hat mich immer wieder in den Tag begleitet. …es ist mein erster freier Tag und ich habe ihn wieder gefüllt mit beschäftigt sein… wenn es Unruhe im Außen gibt, fange ich an aufzuräumen und weniger innezuhalten…das gibt es viel zu tun drinnen im Keller und draußen vor dem Haus.

An manchen Tagen hat das Singen auf dem Fahrrad am Morgen zur Arbeit mit dem neuen Mantra mich innehalten lassen. Danke Anadi, dass du so auf diese Weise den Faden zu uns und wir miteinander weben und halten…es ist schön zu hören wie es euch ergeht , was ihr erlebt und wie sich da im täglichen lesen und hören etwas bündelt…
Ich kann einen Teil von dir Anna spüren. Danke. Ich finde das Mantra von den Mönchen so wunderschön, Danke Lipopo. Ich schätze deine Beschreibungen aus deiner Heimat Sonja. Danke. und auch an alle von euch von denen ich etwas lese und von all denen, die mit dabei sind … Danke.

Seit einigen Tagen kommt dieser Satz zu mir: Was sein darf, kann sich verändern…

also war ich in den letzten Wochen manchmal auch trotzig und wollte alles als Theater mit gruseliger Wut wegwischen, mich beschweren… bei der Arbeit all die Veränderungen, Unsicherheiten, ein volles Haus zu Hause, die Kinder sind wieder da mit den Freunden … wo ist mein Raum?…

und dann so ganz plötzlich … Was sein darf, kann sich verändert… gehen so kleine Fenster auf, Musik kommt herein , ein Schmunzeln und ein warmes Herz.

So schön, dass es uns alle so gibt. Euch, meine Kinder, die Menschen bei der Arbeit, die Nachbarn, unsere Freunde und Ulli, der so wunderbar mich wissen läßt:
Was sein darf, kann sich verändern..…

Danke und Alles Liebe Arnika

 

MARIA MAGDALENA

DIE GROSSE VERUNSICHERUNG • VON ANNA

Oder:
IN DEN SCHUHEN MAGDALENENS

LIEBSTER!
Wo bist DU?
WOBISTDUWOBISTDUWOBISTDU???

Wir haben Dich gestern zu Grabe getragen. DICH??? Wir haben Deinen gemarterten Körper versorgt, ihn gewaschen und gesalbt.
Schon wieder durfte ich Dich salben.
DICH???
Dein abgelegtes Kleid.
Wir taten dies stumm, wie erfroren, denn DAS LIEBSTE ward uns genommen.
Unser Sohn, Bruder, Rabbi und Geliebter……wo ist er???

Viele verstecken sich.
WO SEIT IHR ALLE, Ihr Brüder? Wo habt Ihr Euch verkrochen?? Eure Angst erkannt zu werden, als Einer von IHM……
Jede und Jeder fühlt sich nun verlassen.
Was soll nun aus uns werden?

HAST DU UNS VERLASSEN?

DU hast davon gesprochen, dass DU wiederkommen würdest. DU hast davon gesprochen, dass wir wieder vereint sein würden, für eine Weile….
Gehst DU jetzt durch das Totenreich?
Legst DU eine Lichtspur?

JESHUA!
Die Welt liegt seit gestern still, als ob die Erde, unsere Mutter mittrauert.
Sie trauert mit.
Ja, sie trauert mit.
JESHUA!

OM TARE TUTTARE

Auch dies ist eine Aufnahme aus der Schatzkiste vom Frühlingsfest 2017. Möge die Große Mutter uns beschützen und unser Lobgesang uns durch die dunkle Nacht ins Licht begleiten.

Allen Segen ?

Claudia

Ihr Lieben... auch von mir einen Herzensgruß an euch alle in dieser Osternacht. Wie Du so schön geschrieben hast, liebster Anadi, eine Nacht des Wachens und Betens im Gedenken an die Auferstehung Jesu. Die Auferstehung ist ein Sinnbild dafür, dass es keinen Tod gibt, der nicht ins Leben mündet. Nach einer Zeit des Fastens und der Entbehrung blüht überall neues Leben auf. Im Moment zeigt sich der Frühling hier in seiner schönsten Pracht ... jeden Morgen, wenn ich in den Garten hinausgehe, empfinde ich es als Wunder. Ich wünsche mir sehr, den Frühling mit euch im Juni auf Corfu erleben zu können, mit euch zu singen und vor allem zu sein. Vielleicht mag es ja so kommen... eure Claudia

eva

Hallo Ihr Lieben alle, wie schön euch wieder alle hier zu fühlen und im Herzen zu treffen! Ich spüre heute zwar auch besonders deutlich wie sehr mir auch unser ganz physisches Zusammensein fehlt, aber umso mehr genieße ich es, dass wir diesen wunderbaren Rahmen hier haben. Liebe Christiane dir möchte ich noch besonders danken für die Wiederholung der wunderbaren Karfreitagsgeschichte, dir liebe Anna für deine so wundersame und innige Verbundenheit zu Maria Magdalena, und deinen so zauberhaften Ausdruck dieser Verbindung, dir liebe Ulla für dein so berührendes Gedicht, dir liebe Nicole für das auch von mir so sehr geliebte Gedicht von Hermann Hesse ( und ich sehe dich heute noch vor mir, wie du´s am Ende von Communion unter Tränen vorgelesen hast - das hat mich damals schon sooo sehr berührt), euch liebe Renate und liebe Stephi möchte ich ganz besonders danken für euren sooo tapferen Einsatz in dieser belastenden Situation, und dich liebe Arnika möcht ich gleich mal ganz lange und innig drücken und dann anschließend ein ganz inniges und ausgiebiges Rudldrücken draus machen.... Ganz herzlichste Grüße an Euch alle Eure Eva

Renate

Lieber Anadi, all Ihr.... danke nochmal für die Impulse, Bilder Lieder. Mich berührt es sehr das gerade Maria Magdalena in Bild und Wort auftaucht, sie begleitet mich schon lange und seit einiger Zeit wieder intensiver, die Synchronität, das sie auch bei Euch da ist(danke Anna für Deine Worte zu ihr!!!)berührt mich sehr. Ja , Anadi, das Zusammensein ersetzt der Blog nicht, doch es webt einen Faden zueinander und so entsteht auch Nähe und auf der Herz-Geistebene kann ich große Verbundenheit spüren.Und das nährt mich sehr, da mich die großen Herausforderungen in der Pflege durch Corona doch immer wieder echt stressen. Heuer habe ich über Ostern eine Auszeit, dafür bin ich dankbar. "Das Einzig Beständige ist der >Wandel" dieser Satz begleitet mich schon lange und mit diesem will ich Euch auf dem Weg nach Ostern grüssen! Herzlich Renate aus Vorarlberg

Stephanie

Ihr Lieben Alle, ich hatte es ja bereits schon erwähnt, wie glücklich mich dieser Blog in den letzten Wochen gemacht und mich wirklich durch diese doch sehr spezielle Zeit getragen hat. Ich danke jedem für seinen wundervollen Kommentar und das wir so wieder mit einander in Kontakt treten konnten. So schön, dass es Euch alle gibt und dass wir in Verbindung sind, auch wenn wir uns jetzt alle nicht in Steyerberg zum Singen sehen können, aber ich singe jeden Tag ganz laut unsere Mantren, ob auf dem Weg zur Arbeit oder in meinen Pausen oder gerade jetzt, wo ich schreibe, summe ich das wunderbare Om Tare Tuttare! DANKE DANKE DANKE lieber Anadi, Maria und uns allen. Happy Easter Ihr Lieben und auf ganz bald, von Herzen Eure Stephanie

Lipopo

Liebe Anna! Ich danke dir für deine Gebete, Schilderungen und Anrufungen. Sie sind sehr intensiv und aufrüttelnd. Sie führen über das Herz direkt in das Wandlungsgeschehen von Ostern. So wird Ostern zu einem tief gefühlten, kreativen Schöpfungsprozess. Hallo liebe Arnika und Ullrich, es tut mir gut auf diesem Weg von Euch zu hören und in der Verbindung zu sein.

Ulla

Ihr lieben lieben Herzensmenschen, ich meinen Tag wieder mit dem schönen gemeinsamen Mantra und den Gedanken an euch und an unsere viele schönen gemeinsamen Zeit begonnen, wie gut. Ich lebe jetzt seit vier Wochen im äußeren und inneren Rückzug und genieße die Ruhe, die besonders hier in der Stadt sehr auffällt. Ich fühle mich sehr privilegiert, weil ich keine existentiellen Sorgen habe, ein schöne Wohnung und durch die Nachbarn, Kinder im Haus ist Leben um mich herum. Und ich habe euch, im Herzen, mit euren wunderbaren Beiträgen, den strahlenden Augen auf den Fotos und das warme Gefühl dazu zu gehören. Ich möchte heute mit euch teilen, dass ich in dem vielen Alleinesein auch Krisen zu bewältigen habe. Ich kenne das aus vielen Jahren zuvor, jetzt gibt es kein Ausweichen mehr, kaum Ablenkung. Es geht mitten durch. Ich erinnere mich an ein Gedicht, dass ich vor einigen Jahren in einer sehr dichten Phase von Alleinsein schrieb. /Allein/Das Alleinsein könnte eine so tiefe Quelle von Erholung und -All Eins Sein- bieten/wäre da nicht die Furcht/sich gänzlich zu verlieren/wenn der Spiegel in den Augen des Andern/für immer verloren scheint. Mein Herz wird genährt. Ich lerne essen. Von Herzen Dank liebster Anadi und alle Lieben aus der Gemeinschaft

Nicole

? …erkennst du das Ewige, wirst du weit. So öffne ich mich dem ALL-einen, dem ALL-umfassenden, dem Namenlosen und begebe mich in SEINE Arme. Ich vertraue, auch wenn ich nicht weiß. Das ist die Übung. ♡ Es gibt ein Gedicht von Hermann Hesse – Stufen – das habe ich vor Jahren am Ende der Communion vorgetragen. Heute an diesem Morgen kommt es wieder zu mir, um es mit euch zu teilen (in Teilen): „…es muss das Herz bei jedem Lebensrufe |bereit zum Abschied sein und Neubeginne| um sich in Tapferkeit und ohne Trauern | in andre, neue Bindungen zu geben | und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne | der uns beschützt und der uns hilft, zu leben | wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten | an keinem wie an einer Heimat hängen | der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen | er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten | kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise | und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen | nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise | mag lähmender Gewöhnung sich entraffen | es wird vielleicht auch noch die Todesstunde | uns neuen Räumen jung entgegen senden | des Lebens Ruf an uns wird niemals enden | wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde ? Seid gesegnet ♡ Nicole ?

Charlotte Schütt

Home is where my heart is... Liebe Heart Sangha, liebster Anadi, liebste Maria Ich bin so berührt durch all die Geschichten, Gedanken, Anregungen und die wunderbaren Mantren, die mich täglich spüren lassen, dass meine Heimat die Heart Sangha ist - ihr alle. In all den Jahren auf Korfu und in Deutschland seid ihr zu meiner Familie geworden, an der ich Anteil nehme und wo ich gerade bei vielen spüre, dass es keine einfache Zeit ist. Ich danke Euch, dass wir zusammen so viel teilen dürfen. Und ich bin unendlich dankbar, wenn ich Euch, wo und wann auch immer, wieder in die Arme schliessen darf und mit Euch die Stimme des Herzens erklingen kann – live. Ich lebe hier in Chur momentan ein stilles und zurückgezogenes Leben (Home office und Bezug von Urlaubstagen) und bin ganz bei mir. Tief in meinem Innern habe ich die Hoffnung, dass diese Krise zu mehr Bewusstsein, Achtsamkeit, Hingabe, zu mehr Miteinander führen wird. Seid umarmt! Charlotte

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