DANKBARKEIT 3 • AUFBRUCH

Das Thema für November ist Dankbarkeit. Teil 3

Ihr Lieben,

ich komme noch einmal zurück auf einen Moment in der Sangha Reunion, in dem Judith voller Dankbarkeit eine wichtige Erkenntnis mit uns geteilt hat: Wie erleichtert ihr Herz und auch ihr Verstand war, zu sehen, dass Corona uns und unserem Planeten eine Pause  geschenkt hat, eine Zeit, in der sich die Schleier gelüftet haben, die sie über einen langen Zeitraum beschwert hatten. Ein Moment der Erlösung und Dankbarkeit dafür, dass sich endlich offenbaren und zeigen darf, was tatsächlich ist und wer wir wirklich sind. Ein Aufatmen ging durch den Raum …
Die Angst der Verunsicherung löste sich im gleichen Moment.

Wie war das möglich?

Wir leben in der Illusion der Trennung und die Gemeinschaft erinnert uns daran, dass wir aus dem Traum aufwachen können. Wir brauchen keine Angst zu haben. Alles was wir tun müssen, ist uns mit dem zu verbinden, was wir im Herzen fühlen, und mit jedem aufrichtigen Versuch, dies zu tun, als Priorität, synchronisieren wir uns mit der Metamorphose, durch die wir individuell und kollektiv gehen. Es ist eine Verlagerung der Energien, die geschieht auf allen Ebenen, und wir können uns damit verbinden. Es gibt keinen von uns, der nicht weiß, wie das geht, denn wir tun es bereits, unabhängig davon, ob wir uns dafür entschieden haben. Die aktive Entscheidung allerdings generiert die Kraft, die gebraucht wird, damit das Licht kommen kann.

Diejenigen, die sich den Zeichen widersetzen, werden nicht lange durchhalten können. Andere werden die Wandlung irgendwie aushalten und darunter leiden.

Es findet nicht nur ein Bewusstseinswechsel statt, es geschieht gleichzeitig eine Verfeinerung der Energien statt, die alte Traumata auflösen wird, weil sich ihr Konzept auflöst. Das gesamte menschliche Dilemma, die alte Verwundungsenergie mit Schuld und Scham zu sammeln und zu tragen, wird nicht mehr möglich sein. Das neue Klima lässt es nicht zu und wir können uns darauf verlassen, dass sich in dieser Metamorphose auch unsere physische Welt verändert.

Wir entscheiden uns dafür, die Arroganz aufzugeben und damit die Verleugnung unserer wahren Natur. Jeder von uns spürt intuitiv, wie er/sie sich zurückhält, einfach, weil es irgendwie beruhigend ist. Wir haben die Möglichkeit, unserem feinsten und wahrsten Herzenswunsch zu folgen und das letzte Bisschen um zu drehen, das uns in der Vergangenheit “gerettet” hat und uns dem liebenden Licht zuzuwenden. Indem wir aktiv werden und unser Bestes geben, kommt Hilfe und der Rest wird erledigt.

Mit dieser Bereitschaft stellen wir uns gemeinsam ins Licht, das alles verwandelt. Es ist eine Praxis, von der wir schon oft gesprochen haben und die wir auch immer wieder praktiziert haben: Die Praxis der Dankbarkeit ist sehr einfach und dabei wild und revolutionär, und sie braucht nur wenige Minuten unserer täglichen Zeit, in der wir uns für alles bedanken, was wir uns nur vorstellen können.

Ich bin dankbar für die Schwerkraft unter meinen Füßen. Ich bin dankbar für den nächsten Atemzug und die Atemzüge, die ich gemacht habe. Ich bin dankbar, dass sich meine Augen öffnen und schließen. Ich bin dankbar für meine Wimpern, für die Farbe meiner Augen. Ich bin dankbar für die Form meines Gesichts, meinen Mund und meiner Nase habe. Ich kann atmen und ich kann meinen Mund öffnen, um zu sprechen, und ich kann meinen Mund öffnen, um zu essen und zu trinken, und gefüttert zu werden. Ich bin dankbar für meine Zähne. Ich bin dankbar für die Organe in meinem Körper. (Ihre Benennung kann hilfreich sein.) Ich bin dankbar für diese Minute und diesen Moment, das Wetter, das mich umgibt. Ich bin dankbar für jedes Blatt, das ich auf diesem Baum vor mir sehe, jedes Blatt, jeden Zweig, jede Wurzel in der Erde. Ich bin dankbar für alles Wasser auf unserem Planeten und wie es mir für alles zur Verfügung steht, wofür ich es brauche. Ich bin dankbar für meine Wirbelsäule, dafür, wie meine Hände funktionieren, dass ich alle Finger und Zehen habe. Ich bin dankbar, ich bin dankbar, ich bin dankbar, ich bin dankbar…..

Wenn wir innehalten und kräftig und furchtlos und sprechen, oder zu uns selbst flüstern und unsere Dankbarkeit ausdrücken, lüften sich die Schleier und wir verändern uns, jede(r) für sich und gemeinsam Arm in Arm. Das liebende Licht ist kostenlos, es ist pure Gnade. Wir brauchen nicht darauf zu warten, bis wir unglücklich sind. Alle unsere bisherigen Erfahrungen haben uns bis hierher geführt. Also lassen wir uns nicht weiter täuschen. Die Warenhäuser Gottes sind gefüllt.

In Liebe und Dankbarkeit

Anadi

 

eva

Vielen Dank für Deine weisen und liebevollen Worte, lieber Anadi ❤️ Ich kann mich Dir nur anschließen darin, dass es nichts zu befürchten gibt solange wir mit unsren Herzen innig verbunden bleiben und unsrem Verstand erlauben vieles mit ganz neuen Augen zu sehen. Alle alten Systeme, die jetzt zusammenbrechen schaffen Platz für neue friedvollere, freudvollere und liebevollere Strukturen. Und wir dürfen uns diesem Wandel voller Vertrauen hingeben und ihn mit unsrer ganzen Herzenskraft unterstützen und fördern 🙏❤️🙏

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