Magdalena • Sangha Raum der Möglichkeiten

Hallo ihr Lieben,

weil es so viel ist, hier eine kleine Übersicht über die Themen:)

❤️ Was bei mir passiert ist als das Thema „Annas Wohnung“ zurückgezogen wurde
❤️ Konkrete Gedanken und Bilder zu einem gemeinschaftlichen Prozess in Bezug auf Annas Wohnung
❤️ Weitere Fragen und Aspekte die aufkommen zur konkreten Nutzung des Raums der Möglichkeiten
❤️ Mein IST-Stand zum Thema Gemeinschaftsbildung und welche Räume ich mir wünsch

***

❤️ Was bei mir passiert ist, als das Thema „Annas Wohnung“ zurückgezogen wurde.

Ich bin gerade so froh, dass der Beitrag zu Schafwinkel wieder da ist (und auch die der anderen), ich ihn in Ruhe lesen konnte und auch die Beiträge von Monika und Eva. Traurigkeit kam und Tränen über die Plötzlichkeit des Verschwindens letzte Woche, zu spüren was es macht, wenn ich auf einmal das Gefühl habe, nicht mehr mitgestalten zu können, wo doch noch kurz vorher so viel Energie war. Vor vollendete Tatsachen gestellt bevor es überhaupt los ging – mein Empfinden. 
Ich bin verwirrt ob des ganzen Vorgehens, immer noch. Der Wunsch, die Aufforderung sich umgehend zu melden, ich habe ihn jetzt gelesen. Und ich empfinde vier Tage einfach als einen viel zu kurzen Zeitraum. 
Wie viele Menschen sind so regelmäßig im Blog? Mein Gefühl ist, dass die Thematik für euch, Anadi und Li, sehr präsent ist oder war. Ihr seid vor Ort, habt viele Gespräche darüber, Ideen und Gefühle. Ich behaupte mal, dass keiner von uns da so nah dran ist und so intensiv damit beschäftigt.

Und es berührt mich seltsam, dass ihr geschlussfolgert habt, dass nicht so viele Menschen interessiert sind, weil sie sich nicht innerhalb von vier Tagen gemeldet haben. Hoppla. Es macht mich geradezu wütend. Es entspricht so überhaupt nicht meinem Bild von Gemeinschaftsbildung und auch nicht meinem Gefühl, dessen was da noch an Potenzial war/ist. Ich hoffe ihr versteht das, was ich schreibe, nicht als Vorwurf. Ich möchte mein Empfinden teilen, andere Aspekte und Blickwinkel hineinbringen, in den Austausch kommen – das gehört für mich dazu wenn es um Gemeinschaftsbildung geht.

Und vielleicht ist es ja auch richtig, vielleicht ist nicht so viel Interesse da, ich weiß es nicht… Ich glaube einfach, dass es alles viel zu schnell ging und zu wenig Kommunikation gab, oder auf ungünstigen Kanälen. Ich bin oder möchte da offen bleiben, zu spüren was ist wirklich im Raum und was sind meine Gefühle, Vorstellungen und Bedürfnisse. Es ist gut zu teilen was da in mir noch lebendig ist. Und es ist gut, an dieser Stelle für mich gefühlt Verantwortung zu übernehmen und auch konstruktiv zu werden.

***

❤️ Konkrete Gedanken und Bilder zu einem gemeinschaftlichen Prozess in Bezug auf Annas Wohnung

Ich möchte nun teilen, welche Bilder und Gefühle in mir präsent zu Annas Wohnung waren/sind, auch beim Lesen des Betrages, den es bräuchte – den ich mir genauer aufgeschlüsselt wünschen würde, um ihn nachvollziehen zu können.

Ich sehe uns in einem Zoom-Meeting, mit genug Vorlaufzeit (zwei/drei Wochen) in der es auch nochmal eine Rundmail gibt als Einladung:

„Sangha – Raum der Möglichkeiten in Schafwinkel in Annas Wohnung…wer ist dabei?“

Keiner weiß, wie viele Menschen den Blog tatsächlich lesen, sodass ich ihn nicht als geeignetes Medium sehe, um wirklich in ein gemeinsames Planen, Entscheiden, Handeln zu kommen. Aus der solidarischen Landwirtschaft, kenne ich sogenannte „Bieterrunden“ – es gibt also den Betrag der monatlich reinkommen muss, und dann sagt Jede*r was er /sie geben kann. Wenn am Ende noch was fehlt, können alle nochmal in sich gehen und schauen ob etwas mehr möglich ist. Das wird solange gemacht, bis der Betrag zusammenkommt. Ein sehr spannender Prozess.

Zurück zu uns.

An dem Sonntag, als es um Annas Wohnung ging, wurde immer wieder dazu eingeladen, uns mit unserem Herzraum zu verbinden: Jede*r schaut und lauscht, was denn möglich ist für so einen gemeinsamen Raum der Möglichkeiten zu geben, monatlich – erst mal für ein Jahr. Eva hatte schon eine Zahl genannt, 20 Euro, das war auch ein Betrag, der in mir aufkam. Bei 20 Euro wären es 50 Menschen die es gemeinsam tragen würden, wow, wie kraftvoll. Und vielleicht ist für manche mehr möglich, für andere noch weniger, für wieder andere gar nichts und trotzdem ist der Wunsch und die Bereitschaft da, den Raum mit zu beleben. Oder manche wissen, dass sie den Raum vielleicht gar nicht viel nutzen können und ihn trotzdem unterstützen wollen. Alles ist möglich☺

Und vielleicht ist es auch gut erst noch andere Fragen zu bewegen die sich stellen wenn so ein Gemeinschaftsraum entsteht.

***

❤️ Weitere Fragen und Aspekte die aufkommen zur konkreten Nutzung

Gibt es eine Tagesnutzungspauschale, wie hoch ist die? Spannende Frage. 
Wie wird die Nutzung organisiert – online Kalender? 
Was ist wichtig zu wissen in Bezug auf die Wohnung, die Nachbarschaft?

Ich bin neugierig, wer einen Impuls hätte, etwas in einem Sangha-Raum zu initiieren  und was?

Und wer hätte mehr den Wunsch, sich einfach eingeladen fühlen zu können zu Veranstaltungen und Treffen?

Könnten Menschen die Wohnung für sich alleine als Rückzugsraum nutzen?

Oder auch zu zweit oder zu dritt, sich im Sinne der Sangha dort begegnen?

Wie ist das, wenn mehr Menschen da sind als Schlafplätze?

Soweit ich weiß gibt es auch Ferienwohnungen in Schafwinkel die als Unterkunft dienen können – das hat dann so ein bisschen Korfu-Flair…wo die Unterkünfte ja auch ganz verstreut liegen, mit einem zentralen Begegnungspunkt. 
Und da gibt es bestimmt noch mehr.

***

❤️ Mein IST-Stand zum Thema Gemeinschaftsbildung

Mir sind noch einige Dinge klar geworden zum Thema Gemeinschaftsbildung, wo ich erst mal daran denke, dass das Vorhaben im Raum steht über kurz oder lang zusammen zu ziehen. 
In diese Richtung spüre ich gerade wenig Ambitionen bei mir. Ich lebe in Gemeinschaft, bin also in diese Richtung „gut versorgt“, auch wenn ich immer wieder hinspüre ob es für mich dran ist, den Lebensgarten zu verlassen. Das kann gut sein…und selbst dann ist nicht mein erster Gedanke „Oh, dann kann ich mir vorstellen in ein Sangha Projekt zu ziehen.“

Was ich mir vorstellen kann und wünsche und wo meine Energie ins Fließen kommt, ist Sangha-Begegnungs-Räume zu schaffen, die in der Corona-Zeit einfach zum Großteil weggefallen sind. Wochenenden oder mehrere Tage zusammen kommen. Zu singen, Yoga zu praktizieren, uns gut zu tun, uns auszutauschen, die Natur zu genießen. Also auf eine Art neue Räume zu erschließen, für das was wir schon hatten. Wenn das dann auch bedeutet, dass alle eingeladen sind, diese Räume zu initiieren und mitzugestalten, finde ich das spannend und ich bin neugierig.

Wird das passieren?

Wer hat dafür die Energie?

Gibt es dann Treffen zum Beispiel auch ohne Anadi und oder Maria?

Wie ist das dann mit der Musik?

Was ist die gemeinsame Ausrichtung, wenn zum Beispiel die Musik nicht so präsent ist?

Und wenn dann Runden entstehen in denen wir weitergehend über Gemeinschaftsbildung sprechen oder darüber „Wie wollen wir leben“. Wie schön.

Und jetzt?

Ja, also meine abschließende Frage ist ob das Thema mit der Wohnung denn nun endgültig abgeschlossen ist oder ob es auch nochmal achtsam aufgenommen werden darf, mit mehr Zeit und Raum?

Oder gibt es schon eine Entscheidung in Bezug auf die Wohnung von welcher Seite auch immer?

Ah, und selbst wenn die Wohnung nicht mehr als Möglichkeit da ist…wie ist das mit dem Raum der Begegnung in Schafwinkel und der Werkstatt?

Könnten wir uns dort als Sangha treffen und die die kommen, schlafen in FeWos in Schafwinkel?

Selbst das hat für mich Energie…denn es ist ein schöner Raum, der nach meinem Gefühl, zumindest von LiPopo leicht angemietet werden kann auch in dieser Zeit und nicht so teuer ist. Ist das so?

Alle anderen Ideen, die damit zu tun hat haben, dass Menschen dort, wo sie sind, Sangha Treffen initiieren…ist bestimmt auch eine Möglichkeit…ich für mich spüre dorthin erstmal keine Energie. 
Denn ja ich weiß, wie fordernd es ist Räume zu öffnen, einzuladen, Termine zu finden, Verbindlichkeit zu bekommen, finanzielles zu klären. Und mag an dieser Stelle von Herzen Anadi und Maria danken die uns immer wieder eingeladen und zusammengebracht haben, die die Räume geöffnet haben! DANKE*** 
Gleichzeitig ist das ja auch zum Teil ihre Arbeit und sie haben damit Geld verdient, was für mich nochmal einen anderen Antrieb bedeutet, wirklich dran zu bleiben.

Nun gut, meine Gedanken dazu. 
Wie gut sie mit euch zu teilen. 
Ich bin gespannt auf Resonanz und Rückmeldung. 
Und lieber Li und Anadi, ich habe auch Lust das nächste Treffen im März mit vorzubereiten und einzuladen, wenn ihr das wollt.

Von ❤️ Magdalena, 
gerade mit dem Gefühl Verantwortung zu übernehmen und das tut gut.

Maggy

Hallo ihr Lieben, mit Dankbarkeit lese ich gerade nochmal eure Resonanzen und Gedanken. Ja, ich sehe es sind immer wieder dieselben Menschen die sich einbringen, ein kleiner Kreis. Ich mag mit euch teilen was sich bei mir zum Thema in den letzten Wochen nochmal bewegt hat. Ich hatte ein langes Gespräch mit Anadi und Li dazu, das mir nochmal geholfen hat, die Idee Annas Wohnung zu halten, erst einmal loszulassen. Besser zu verstehen woher auch die Entscheidungen der beiden kam. Und wieso ich auch gerade keinen Impuls spüre da weiter dran zu bleiben. Der aktuelle Mietvertrag für Annas Wohnung lief Ende Februar aus und bisher ist unklar wann und zu welchen Bedingungen die Wohnung wieder vermietet werden kann. Da spielen gerade Faktoren eine Rolle, auf die weder der Vermieter noch wir Einfluss haben. Auf dieser unklaren Ausgangslage Entscheidungen zu treffen und Energie in das Projekt Schafwinkel als Sangharaum zu geben, fühlt sich nicht stimmig an. Sobald es da mehr Klarheit gibt, sehe ich die Möglichkeit, neu zu schauen und konkreter zu werden, wenn es dran ist. Und ja, nach wie vor sind da viele offene Fragen im Raum...falls es so einen Raum der Möglichkeiten für die Sangha geben wird. Eine der größten Fragen für mich ist, was würde Jede*n motivieren so einen Raum mit zu halten und zu finanzieren? Der Wunsch nach Angeboten oder auch der Wunsch selbst etwas anzubieten? Der Wunsch nach selbstorganisierten Räumen oder der Wunsch an etwas teilnehmen zu können? Der Veranstaltungsraum, sagt Li, ist weiterhin und unabhängig ein Raum den Jede*r mieten kann. Was ich bisher so gesehen habe gibt es 4 oder 5 Ferienwohnungen in direkter Nähe, für ca. 10 Menschen. Als Info:) Nun gut, ich glaube alles weiter kann gut am 5. März gesprochen und befühlt werden. Da ist ja jetzt auch der Vorschlag von Monika im Hannover Raum einen Begegnungsraum zu finden, entstehen zu lassen, benannt. Mir ist es wichtig, meinen Stand der Dinge zu teilen und meine Entwicklung, nachdem ich das ganze Thema nochmal so sehr nach vorne gebracht habe. Alles Liebe Magdalena

Monika

Liebe Magdalemna, ja, danke sehr für deine Gedanken und das Teilen. Bei mir gab es auch einige Iritatation über den Verlauf, angefangen von dem Sonntag im Talk mit den ersten Reaktionen und Ideen dazu und dann dem Stop mit der Info es lasse sich so nicht umsetzen. Für mich braucht es eindeutig mehr Zeit und am besten auch den direkten , persönlichen Kontakt um da weiter in den Austausch zu gehen. Den Raum in Schafwinkel weiter zu pflegen und als Sangha-Refugium zu gestalten, halte ich nach wie vor für eine gute Idee. Gleichzeitig ist deutlich, es braucht vermutlich eine Präsenz vor Ort. Wer/Welche sieht sich dazu in der Lage? Der finanzielle Aufwand ist nun auch bekannt und die Vorstellung, dass z.B.50 Menschen mit je 20€ das tragen können erscheint auch reizvoll. Bis jetzt finde ich die Resonanz insgesamt allerdings sehr dünn und ich vermute, bei dem nächsten Talk am 4. März gibt es mehr Klarheit. Meine erste Reaktion auf dieses Thema entsprang sehr aus dem Herzen und dem Wunsch, es möge mehr an gemeinschaftlichen Aktivitäten und miteinander Teilen entstehen. Abgesehen von Schafwinkel, kann ich mir auch vorstellen in Hannover so etwas wie einen regionalen Treffpunkt zu gestalten mit kleinen Events, Sharing Runden, Meditationen, Singen. Voraussetzung auch hier eine entsprechende Resonanz bei den Freundinnen und Freunden , die sich räumlich hier zuordnen möchten. Ich freu mich auf den weiteren Austausch und grüße von Herzen. Monika

eva

liebe Magdalena, vielen Dank für deine so ausführliche Stellungnahme. Ich war ganz schön erstaunt drüber, weil ich das Thema eigentlich schon abgehakt hatte, weil´s mir dann doch zu unrealistisch erschienen ist - aber beim Lesen all deiner Gedanken entstand dann auch wieder das Gefühl in mir : wer weiß - vielleicht geht´s ja doch.... bin jedenfalls schon sehr gespannt drauf, wie es sich nun weiterentwickelt. Nur den Seminarraum und die Werkstatt zu behalten empfinde ich allerdings nicht als sinnvoll - wenn dann gehört da für mein Gefühl auf alle Fälle auch Anna´s Wohnung dazu, weil´s dann eben auch die Möglichkeit gibt gemeinsam zu kochen und zu essen und je nach Anspruch auch die Möglichkeit für Übernachtungen. Wichtig fände ich auch eine Abklärung wieviele auswertige Übernachtungsmöglichkeiten, die man bestenfalls auch zu Fuß gut erreichen kann es denn tatsächlich in der Nähe gibt und was die in etwa kosten. Denn ein reizvoller Aspekt wäre es natürlich schon auch, dass wir uns dort dann ja auch alle relativ easy "ausprobieren" könnten im Anbieten verschiedenster Veranstaltungen.... Bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die weitere Entwicklung.... Alles Liebe und eine dicke Umarmung ❤️ Eva

Anadi

Liebe Magdalena, ich danke Dir für die offene und direkte Weise, mit der Du auf die Geschehnisse in der Sangha um das Thema Gemeinschaftsbildung nach vorne getreten bist. Ich teile Deine Empfindungen und Gedanken grundsätzlich, die Du vor 10 Tagen mit uns allen geteilt hast und wie wir beim ersten Austausch in den Talks sehen und spüren konnten, kam bei vielen Freude auf. Beim weiteren Austausch zeigten sich dann ganz unterschliedliche Bilder von aktuellen Bedürfnissen und auch Möglichkeiten. Dennoch, es ist ein Same gelegt, der nun in Ruhe quellen kann. Diesen Vorgang können wir überall in der Natur betrachten und so kann der weitere Austausch zwischen denen, die das Thema „konkrete Gemeinschaftsbildung“ bewegt, in Ruhe und ohne Druck weiter passieren. Ich bin gespannt darauf, welche Ideen und Impulse sich zeigen werden. In der Zwischenzeit und sowieso knüpfen wir weiter an unserem Netzwerk der Liebe, der Verbundenheit und Wahrhaftigkeit. Das ist eine wunderbare Aufgabe. Nochmals herzlichen Dank für Deine kraftvolle und mutige Initiative. Anadi ***** Die es noch nicht wissen: Das nächste Treffen zum Thema Gemeinschaftsbildung ist am Do. dem 4.3. um 20.00 Uhr. Die Einladung mit dem Link kommt zeitnah.

Sissy

Herzlichen Dank liebe Magdalena, für Deine ehrlichen Worte und Gefühle, die Du hier zeigst. Einige Impulse nennst Du, die ich gut teilen kann. Manches kommt bei mir auch etwas widersprüchlich an. Aber vielleicht ist das für mich auch ein Spiegel meiner eigenen inneren Widersprüche, die ich durchaus habe. Persönlich sehe ich mich momentan eher in einem freien Raum der -vor allem -inneren Herzens-Gemeinschaft, die ihre äussere Bildgebung gern im gemeinschaftlichen (und dann natürlich auch verbindlichen)Organisieren von Treffen und Veranstaltungen finden könnte. Ob doch noch in Schafwinkel ein eigener "Sangha Raum" gefunden werden kann oder wir mit verschiedenen Orten und Plätzen experimentieren- da fühle ich mich offen und neugierig, wohin die Reise wohl geht- Hauptsache,die Richtung stimmt...Herzlichst Sissy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.