Lipopo

In unserem wunderbaren Online-Zusammensein zum Jahreswechsel hast du, Sissi, stellvertretend für viele von uns die Frage gestellt: Wie will ich leben?
Und du hast auch schon die Antwort mit ein paar Wortstrichen skizziert.
Gemeinschaft, gemeinschaftliches Projekt, vielleicht Seminarhaus…!!?!

Und du hast auch den Weg, die Verwirklichung dorthin beschrieben: Es gilt das Ziel in den Blick zu nehmen, dann wird sich das Feld an dieser Energie ausrichten und die Realisation wird stattfinden.

Sissi hat mit dieser Frage den Geist aus der Flasche entlassen, der sich immer mehr im Sprechen und Zuhören zwischen uns, in dem Annähern, dem Nähren, gebildet hat.
Für mich war dieser Talk ein großer Weckruf, ein unüberhörbarer Tusch! Ich konnte lange nicht einschlafen… Und bin morgens mit diesem „Licht“ wieder aufgewacht. „Ja da geht es lang, ja das ist der Weg, ja ja ja…“

Es sind ein paar Tage vergangen. Die Frage steht mit großen Lettern vor der Seele:

Wie möchte ich leben?

An dieser Stelle möchte ich euch bitten, die Rede der Amtseinführung des bolivianischen Vizepräsidenten David Choquehuanco vom 8.11.2020 anzuhören. Diese Ansprache ist ganz aktuell und einer der berührendsten Stellungnahmen zu der Frage: Wie wollen wir leben, wie wollen wir unsere Kräfte bündeln, dass das Ziel sich einstellen kann: die Liebe.

David Choquehuanco hat ein wunderbares Bild entsprechend seiner südamerikanischen Heimat entworfen: Der große Condor soll seine beiden Flügel wieder entfalten, den Wind unter seine Federn fühlen und nehmen, um in völliger Freiheit zu fliegen.
Was braucht es, dass ich den Wind unter meinen Flügeln spüre, um im Flug der Welt meine Schönheit, mein unvermeintliches Geschenk zu zeigen?

 

Was sind Worte,

wenn keiner hört?

Was ist die leere Schale in meinen Händen,

wenn da niemand ist, der sie füllt?

Was ist die volle Schale in meinen Händen,

wenn niemand da ist, der sie leert?

Ihr seht, ich sammle meine Gedanken, um die Frage nach Gemeinschaft herum.
All diese Worte sind unbeholfen. Aber sie sind wieder einmal ein Anfang.

Sie versuchen, meinem Herzzittern Ausdruck zu geben.

Wie kann die Liebe leben, auch im Alltag?

Und ich möchte Eure unvermeidlichen Geschenke immer mehr kennenlernen. Das scheint mir der rechte Anfang!

Euer Lipopo

 

Aus dem Kurs in Wundern

„Wenn wir bereit geworden sind, nichts zu verbergen, werden wir nicht nur willens sein, in Gemeinschaft zu leben, sondern werden auch Frieden und Freude erfahren.“

Amen

Eine aussergewöhnliche Rede

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