Anadi

Ihr Lieben,

mein Herz ist voller Dankbarkeit für das Leben, das mir geschenkt wurde. Ich denke dabei an meine lieben Eltern, durch die ich in diese wunderbare Welt gekommen bin, um ein so reiches Leben leben zu können. So viele jahre sind schon vergangen und nun bin ich hier mit Euch und fühle mich gesegnet, denn ich darf meine Liebe auch mit Euch teilen. Dieser Strom ist klar und rein und will nichts. Dies zu erkennen öffnet mir neue Türen und ich kann spüren, was noch alles möglich sein kann, von dem ich noch nichts weiß. Wir sagen öfter: Ich weiß heute noch nicht, was ich morgen wissen werde…

In dieser Aussage steckt auch der Mut zum Nichtwissen und öffnet die Tür zu endlosem Vertrauen in das Mysterium des Lebens.

Das Jahr 2020 hat uns die Veränderungen beschert, die wir offenbar brauchen, um weiter wachsen zu können. Dabei sind viele Erfahrungen schmerzhaft, aber sie führen uns gleichzeitig in noch unentdeckte und unbewohnte Räume unserer Herzen, sie geben uns Tiefe und lassen uns reifen.

Es gibt Momente, in denen wir vielleicht versucht sind zu definieren, was die Sangha eigentlich ist. Bei allen Überlegungen komme ich immer wieder auf eine Wahrheit: Ich bin dankbar, daß Ihr alle in meinem Leben seid. Gemeinsam sind wir hier, gehen weiter in klarer Ausrichtung auf die Liebe.

Ich bin dankbar für das Leben, für alle Erfahrungen, für Mutter Erde und die göttliche Präsenz, die alles hervorbringt, nährt, bewahrt und auch wieder gehen lässt.

Ich wünsche uns allen den Segen und die Gnade, dies immer mehr zu erkennen.

Und ein frohes Weihnachtsfest!

Gaia • Mutter Erde

Vor kurzem las ich eine bemerkenswerte Aussage in einem Artikel über die Klimawandel und die Bedrohung unseres Planeten durch den Homo Sapiens, der dabei ist, die Lebensgrundlage für sich und alle Wesen zu zerstören: Die Erde ist EIN Körper mit EINER Seele!

Ich frage mich täglich, was ich dazu beitrage und was ich ändern muss, um aus diesem Kreislauf auszusteigen. Wir dürfen es uns nicht bequem machen und darauf warten, dass andere diese Entscheidungen treffen. Die Verantwortung für mein Leben und das Leben der gesamten Existenz ist nicht deligierbar. Und so sind wir alle aufgefordert, nicht nur „umzudenken“, sondern uns vor allem dem Schmerz zu öffnen, den Mutter Gaia erleiden muss. Ihn anzunehmen ist Beginn der Heilung. So viele Tränen sind nicht geweint worden. Die gegenwärtige Krise weltweit ist auch ein einziger Hilfeschrei, dem wir uns nicht verschließen dürfen… Alles wird möglich, wenn wir unsere Herzen öffnen und fragen, was zu tun ist: Die Antworten sind nie weit entfernt.

Diese Herzensarbeit ist die Essenz der Sangha, denn sie geht weit über das persönliche Wohlbefinden hinaus. Wir treten mit jedem Zusammenkommen für den Wandel ein, weil wir in Anrufung der göttlichen Kräfte uns bereit machen für die eigene Verwandlung, ohne Angst, voller Mut, Zuversicht und Vertrauen in die unendliche Kreativität, die uns selbst ständig hervorbringt und leben lässt.

Das Herz von Gaia • Ashana

Sissys Weihnachtssegen

 

Uns allen wünsche ich in diesem ganzen Weltenbeben,

dass wir stets weiter aus der Kraft und Ruhe unseres inneren Lichts heraus leben.

Wenn nichts mehr ist, wie es einmal war,

wird eine neue Richtung klar:

Mehr den je geht es um Liebe und Gemeinschaftssinn,

da steckt der Große Segen drin.

Reich mir die Hand, wir sind das Band,

die Brücke der Bogen

zwischen unten und oben

jeder an seinem Platz.

 

NIX

Als ein Teil meiner täglichen meditativen Praxis hat sich eine Übung eingefunden die ich NIX nenne und sie ist einfach und dabei immens wirkungsvoll. Es ist die Bereitschaft, mich aus dem unendlichen Angebot an Gedanken und Emotionen zu lösen und augenblicklich einen „leeren“ Raum zu betreten. Dieser Raum ist nicht tot, nein er pulsiert und vibriert und ich bin im freien Kontakt mit dem Leben, mit der Lebendigkeit besser gesagt. Körperlich lehne ich mich zurück und mein Verstand tritt elegant zur Seite und macht Platz für die Weisheit des Herzens, die sich dann sehr kreativ der Intuition UND des Verstandes bedient, in dieser Reihenfolge.

Das ist ein ernsthaftes Anliegen, aber keine ernste Angelegenheit, es macht richtig Spaß und mit meinem Freund Lipopo spiele ich es oft und wir lachen, weil sich spontane Freude ausbreitet.

Versuche es selbst einmal. Das ewige Geschnatter hört auf und Frieden darf sein, von Moment zu Moment.

Shalom.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.