Maria

Was bedeutet es die innere Tür zu öffnen?

Diese Worte scheinen eher eine Meditation zu sein und keine Frage, auf die man in diesen Zeiten mal eben eine schnelle Antwort geben kann.
Und es ist gut für mich, wenn ich mir diese Worte immer wieder durchs Gemüt ziehen lasse, denn jedes Mal fällt die Antwort – für den Moment – ein klein wenig anders aus, das drunter liegende Gefühl eine milde Weichheit mir selbst und dem Leben gegenüber.

Was der Antwort, vorausgeht ist ein inneres Lauschen, vielleicht wandern die Mundwinkel um einen Millimeter nach oben und der Atem wird ein klein wenig tiefer…und dann kommen Bilder…
Bilder, von der Welt „da draußen“, von Situationen, Menschen, und Dingen, die ich versuche nachzuvollziehen. Was geschieht da gerade mit uns und worum geht es?

Gestern beim Sonnenwendfeuer auf dem Heiligen Hain sagte jemand: „ Die beste Vorhersage für die Zukunft ist, diese zu gestalten.“ Karma also…
Dieser Satz blieb mir sehr hängen, denn mir wird in den letzten Wochen immer stärker bewusst, wie sehr es nun darauf ankommt, wie unser Geist ausgerichtet ist und dass unser Denken und die Ausrichtung unseres Herzens die ko-Kreation einer neuen Wirklichkeit ist, was ständige Erinnerung braucht, denn wir oft ertappe ich mich dabei, in negative Abwärtsspiralen einzutauchen…

Meine innere Tür zu öffnen möchte ich mir zur Praxis machen und ihr dürft mich alle daran erinnern…- den Zustand unserer Welt fühlend zu mir lassen und gleichzeitig mein Innen auf das ausrichten, was ich zusammen mit vielen anderen aufgerichteten Seelen manifestieren möchte. Ganz offensichtlich bedingen sich Licht und Schatten und das Herz darf sich in der kommenden Zeit einen Weg durch die Schleier bahnen, der eigenen Intuition lauschend, wissend, wie wichtig es ist, in diesen Zeiten innerlich zusammen zu kommen um zu kreieren.Wie gut, dass wir uns alle haben!

Frohe Weihnachten!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen freudigen, nährenden und verbindenden Heiligen Abend, der uns an unsere eigene lichtvolle Präsenz erinnern darf… mit diesen feinen, leuchtenden Worten zum Abschluss:

Dass dir ein Sanftes geschähe,
wenn dich der Himmel berührt
und seine atmende Nähe
dich ganz zum Hiersein verführt.

Jean Gebser

Die kreolische Messe

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