Annelie

Liebe Sangha,

ich teile mit Euch einen Text, der mich im Moment sehr bewegt und berührt. Er hilft mir, in die Tiefe meiner Essenz zu gelangen, indem er die Fäden durchtrennt, die ich versuche festzuhalten. So entsteht ein neues anderes, viel unmittelbareres Bild der Wirklichkeit, in dem ich GANZ – unversehrt versehrt – auftauche. Vielleicht geht Euch das genauso und ich möchte ihn Euch schenken (bzw. Pema Chödron dafür danken, dass sie ihn uns schenkt).

Ich wünsche Euch, dass ihr gut durch diese Zeit kommt und viel Licht in Eurem Körper und Herzen wahrnehmen könnt, um es mit Euch selbst und anderen zu teilen.

I love you deeply….

alles wird / ist gut.
Annelie Narana

“Wir glauben zutiefst, dass alles vollkommen sein wird, wenn wir nur genug meditiert, genug gejoggt oder uns perfekt ernährt haben…

Alle losen Enden zu verknüpfen und schließlich alles im Griff zu haben, ist vom Blickpunkt des Erwachens tödlich, denn es erfordert das Leugnen vieler Grunderfahrungen. Eine derartige Einstellung, der Versuch, alle scharfen Kanten und Unvollkommenheiten zu glätten und das Leben zu einem netten angenehmen Ausflug zu machen, hat etwas Aggressives.

Ganz und gar lebendig zu sein, ganz und gar Mensch und wirklich wach zu sein bedeutet, unaufhörlich aus dem Nest geworfen zu werden. Voll und ganz zu leben bedeutet, sich ständig im Niemandsland zu befinden, jeden Augenblick völlig neu und frisch zu erleben. Wahres Leben ist die Bereitschaft, immer wieder aufs Neue zu sterben. Das ist Leben vom Standpunkt des Erwachens.

Tod hingegen ist der Wunsch, an dem, was man hat, fest zu halten und sich von jeder Erfahrung bestätigen und auf die Schulter klopfen zu lassen, weil man alles so schön im Griff hat.”

 

Pema Chödrön

Wenn alles zusammenbricht

Hilfestellung für schwierige Zeiten

Für Anna und Euch…

Love, always,

Annelie

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