Lipopo

Gedanken zu und über die sonntäglichen Talks
Und zu dem Thema Gemeinschaftsbildung

Wir treffen uns wie jeden Sonntag jetzt zum 30.Talk , nun schon bald ein ganzes Jahr.
Wir stellen immer wieder verblüfft, überrascht und erfreut fest, wie viel NÄHE wir spüren, wahrnehmen. Wir freuen uns auf den Sonntagstalk (auch wenn es manchmal doch auch ein Angang ist), er ist zu einem fast festen Termin in unserem Leben geworden. Wir freuen uns darauf uns zu sehen und zu hören.

So mancher hat auch schon erzählt, dass er „Zuflucht“ nimmt in oft schwierigen Alltagssituationen zu dieser Gruppe von Menschen, die wir Sangha nennen und die sich immer wieder mittels Internet trifft.

Diese Zuflucht nehmen kannte ich auch von der Vor-Corona-Zeit. Ich habe Zuflucht genommen zu dem Ort bestimmter gemeinsamer Erfahrungen von Teilhabe an dem „Strom der Liebe“. Dieser Liebesstrom in einem gemeinsam erschaffenen Ort der Herzöffnung und Hingabe im Singen, meditieren, Sprechen, Hören…

Und jetzt geschieht die Begegnung über die Technik, sprich Internet. Wir sind natürlich geschult in den vielen Malen der konkreten Treffen. Diese Erfahrung ist Vorbereitung und Basis. Jetzt schauen wir in die Kamera, sprechen in das Mikrofon. Wir sehen die von der Technik übermittelten Bilder und Töne, wir haben das Gefühl uns anzuschauen, uns zu sehen. Das ist die technische Seite des Geschehens.

Aber was geschieht wirklich: Wir sehen UNS in UNS!

Wir nehmen IN uns Kontakt miteinander auf. Wir fühlen die Gegenüber in uns über die Bilder da draußen.

Wir gehen miteinander in Kohärenz, wir bewegen uns in einem rein „inneren Raum“, an dem Ort dort drin in uns. Und damit auch im Wir.

Es ist sehr intim und wir sind innig verbunden, auch wenn wir es nicht immer klar realisieren. Natürlich ist es auch abhängig von der Bereitschaft, in diesem Raum zu sein.

Es ist nicht übertrieben, von einem heiligen Tempel zu sprechen, in dem sich Seelen treffen und verbinden! Wenn wir ganz im Fühlen im Hören und Sehen sind, ganz dort, dann verlassen wir die sorgfältig abgesteckten und eingezäunten Vorgärten der abgetrennten Seelen und bilden gemeinsam einen köstlichen und himmlischen Paradiesgarten.
Ich fühle sehr deutlich, dass dieser „Garten“ Gemeinschaft bedeutet. Er ist ein sehr konkreter Raum.

Könnt ihr mir folgen?

In Liebe Lipopo

Unser Raum

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